Weiße Rose. Ausstellung

Die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität präsentiert eine Wanderausstellung der Weiße Rose Stiftung e.V.

Weiße Rose
Der Widerstand von Studenten gegen Hitler
München 1942/43

6. November – 6. Dezember 2019

Zur Besichtigung der Ausstellung laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung
Die Münchner Widerstandsgruppe um Hans Scholl und Alexander Schmorell stellte sich ab Sommer 1942 mit sechs Flugblättern offen gegen die NS-Diktatur und rief zur sofortigen Beendigung des Krieges auf. Im Februar 1943 wurde der innere Kreis der Weißen Rose zerschlagen. In fünf Prozessen wurden sieben Todesurteile und lange Haftstrafen verhängt. Mitstreiterinnen und Mitstreiter in anderen Städten führten den Widerstand weiter, und ihre Verfolgung und etliche Verhaftungen dauerten bis Kriegsende an.

Bodendenkmal am Haupteingang der Ludwig-Maximilians-Universität
© Ludwig-Maximilians-Universität, München

Die Wanderausstellung der Weiße Rose Stiftung e.V. wurde von dem renommierten Grafikdesigner Otl Aicher gestaltet, Texte schrieben Zeitzeugen und Familienangehörige der Weißen Rose. 47 Text- und Bildtafeln beschreiben die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose, ihre Widerstandsaktionen, die Verbindungen zu anderen Oppositionellen sowie ihre Zerschlagung durch die NS-Justiz. Auch „Jugend in der NS-Zeit“, München als „Hauptstadt der Bewegung“ und die ideologische „Gleichschaltung“ der Münchner Universität werden thematisiert.
Thematisch begleitet wird diese Wanderausstellung mit einer Präsentation von Exponaten aus dem eigenen Bibliotheksbestand. Ausgewählte Literatur und Dokumente zur Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ werden in Vitrinen dargeboten und ergänzen die Informationstafeln. Eine Leseecke mit weiterer Literatur zur Vertiefung einzelner Themenaspekte rundet die Ausstellung ab.

Öffnungszeiten
Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr
An Feiertagen geschlossen
Eintritt frei

Begleitveranstaltung
Mittwoch, 13. November 2019 • 18 Uhr
Themenabend „Weiße Rose und Widerstand“

Vortrag und Gespräch mit dem Hans-Scholl-Biografen Dr. Robert Zoske
Weitere Informationen finden Sie hier.