Frieden geht anders. Ausstellung

In Kooperation mit der Evangelischen Militärseelsorge präsentiert die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität eine Wanderausstellung des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Frieden geht anders
Alternativen zum Krieg

2. März 2020 – 30. April 2020

Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Montag, 2. März 2020 • 18 Uhr
Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität
Holstenhofweg 85 • 22043 Hamburg

Programm des Abends
Begrüßung
Prof. Dr. Claudia Fantapié Altobelli, Vizepräsidentin Lehre der Helmut-Schmidt-Universität
Grußworte
Dr. Sigurd Immanuel Rink, Evangelischer Militärbischof, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Berlin
Matthias Bohl, Propst, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost
Thematische Einführung
Wolfgang Buff, Zentrum Ökumene, Frankfurt, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau
Eröffnung der Ausstellung
Dr. Jan-Jasper Fast, Direktor der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität
Besichtigung der Ausstellung

Das Bild zeigt die liberianische Bürgerrechtlerin und Politikerin Leymah Gbowee © Zentrum Ökumene

Die Ausstellung
Krieg ist keine Lösung
„Da brauchen wir Militär!“ So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel allein oft nicht reicht, um Konflikte dauerhaft zu befrieden.

Alternativen zur Gewalt
Mit der Ausstellung „Frieden geht anders!“ wird anhand von elf konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, ob sie ergriffen werden.

Zu den Länderbeispielen zählen u.a. Mosambik, Südafrika, Baltikum, Zypern, Liberia, aber auch die Welt in der Zeit des Kalten Kriegs. Ob Friedensmarsch, Mediation, Diplomatie, ob Sexstreik, gewaltfreier Widerstand oder Friedensgebet – die Methoden der gewaltfreien Konfliktlösung sind vielfältig und regen zum Weiterdenken an: Wo geschieht heute Unrecht? Was wird dagegen getan? Und wie?

Erarbeitet wurde die multimediale Ausstellung von einem interdisziplinären Team im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau. Die Schau will zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte darüber beitragen, mit welchen Mitteln in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts Konflikte konstruktiv bearbeitet und gelöst werden können.

Ausstellungsflyer

Öffnungszeiten
Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr
An Feiertagen geschlossen
Eintritt frei